„Liebster“ Award

Laura hat mich mit Maikind.info als einen ihrer liebsten Blogs nominiert und es mir freigestellt, ihre Fragen zu beantworten oder nicht. Vielen Dank dafür, Laura!

liebsteraward

Ich habe mich lang mit der Frage beschäftigt, ob ich es tatsächlich als Award betrachte oder so ganz klassisch wie 2007 als Stöckchen. Den Apollinaire-Preis habe ich für ein über Jahre im Französisch-LK andauerndes Engagement bekommen und am Anfang war ich auch da eher … Ich weiß nicht. Dingen, die ich gern mache, widme ich viel Energie und ich sehe mich dabei nicht als Preisträgerin auf einem Podest. Ich mache das hier, weil es sich für mich richtig anfühlt.
Aber ich freu mich riesig über meine Nominierung, echt!

Kurz zum Award:

  • Der Hauptgedanke ist, kleinere Blogs bekannt zu machen, indem man untereinander verlinkt.
  • Mit dem Award werden elf Fragen überreicht, die dann von den Nominierten zu beantworten sind.
  • Nachdem die Fragen beantwortet wurden, werden wiederum elf Blogs nominiert und mit elf neuen Fragen bombardiert – Teilnahme ist von mir aus optional.

Ich werd mir Mühe geben!

Weiter geht’s also mit meinen Antworten und einem kleinen Gewinnspiel für euch.

Meine Antworten

1. Der Tag, an dem du das Bloggen anfingst – was hast du dir dabei gedacht?

Ich war 15 und mit dem Gymnasium unterfordert. Wahrscheinlich habe ich mir insgesamt sehr wenig bis gar nichts dabei gedacht, schon gar nicht, dass ich auch 10 Jahre später noch bloggen würde.
Um nur für das Maikind-Blog zu sprechen: Ich bin als Mensch gewachsen, weil ich das wollte. Ich mache mir ständig wegen viel zu vielen Dingen eine Platte und ja, ich erlebe noch immer Wachstumsschmerzen – nicht in den Knochen, aber innerlich und in meinem sozialen Umfeld. Das ist aber gut. Und ich versuche einfach offen zu zeigen, dass es wirklich gut ist, auch wenn es sich nicht immer klasse anfühlt, und vielleicht fasst dann auch mal jemand anderes den Mut, ebenfalls zu wachsen.

2. Anti-Bucket list: Was hoffst du bis zu deinem Tod niemals zu tun?

Mich beim Wandern, Klettersteiggehen oder Klettern ernsthaft zu verletzen. Blaue Flecke, abgeschürfte Haut oder vielleicht auch mal eine kleine Verstauchung oder Prellung gehören dazu. Aber man darf trotz aller technischen Hilfsmittel nicht vergessen, dass es gefährliche Hobbys sind, bei denen Sicherheit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten immer im Vordergrund stehen sollten.
Es macht mich auch unglaublich wütend, wenn Bergsport in Zeitschriften als trendige Outdoor-Activity für die nächsten Ferien präsentiert wird und die Gefahren nur mal in einem Nebensatz erwähnt werden. Und ich bekomme auch ganz fiese Bauchschmerzen, wenn ich in der Kletterhalle falsche Sicherungstechnik sehe und spreche die Leute dann auch an.
Ich bin froh, für die Sicherung im Toprope einen Kletterkurs belegt zu haben, der über mehrere Wochen ging. Ich habe in Frankreich bisher drei Klettersteige begangen und bin in Klettertechnik fit – ich würde trotzdem nicht ohne erfahrenen Partner in eine Via Ferrata einsteigen.
Es gibt im Bergsport vor allem bei der Sicherung so viele Techniken, die man erst gründlich üben muss, bevor man sich wirklich an die Sache wagt. Literatur kann das nicht leisten, schon gar nicht ein fröhlich-bunter Zeitschriftenartikel auf drei knappen Doppelseiten mit Fashiontipps. Man sollte keine Angst davor haben, was in der Natur alles schiefgehen kann – aber den nötigen Respekt.

3. Ein Ratschlag für dein 10 Jahre jüngeres Ich?

Du bist nicht wie die anderen und wirst auch nie so sein. Hör auf, dich immer und immer anpassen zu wollen, du machst dich damit nur selbst unglücklich.

4. Du sollst dein Leben verfilmen – welche Schauspieler willst du im Hauptcast haben?

Warum sollte ich mein Leben verfilmen sollen? Also, nur so vom Modalverb her? Ich würde aus meinem Leben lieber ein nicht-lineares Buch machen, also eins, bei dem die Leserschaft zum Protagonisten wird.
Okay, also Film … Ich glaube, dass meine Lieblingsschauspieler und -schauspielerinnen alle nicht nach Ostbrandenburg und in mein Leben passen. Vincent Cassel, Maisie Williams, Deborah Ann Woll, Matt Damon und Bruce Willis wären aber schon echt cool. Am Ende zählt sowieso nur, dass Marion Cotillard nicht mitspielt.

5. Was war dein liebstes Kuscheltier in Kindertagen?

Flausch

Diese Ente und ein kleiner roter Elefant, bei dem wir uns bis heute nicht sicher sind, ob er nicht doch eigentlich ein Nashorn ist.
Ich habe die Ente nachträglich Flausch getauft und meine Mutter erinnert mich in unregelmäßigen Abständen daran, dass ich Flausch mal waschen könnte, weil ich mich als kleines Kind immer total gefreut hätte, wenn er wieder schön weiß war. Allerdings hat Flausch eine defekte Naht unter einem seiner Flügel und ich traue mich deswegen nicht, ihn in die Waschmaschine zu stecken.

6. Du schmeißt ne Party und kannst jede Person, lebendig, tot oder untot, einladen, die du willst. Wer wird’s?

Theoderich der Große, Heinrich Schliemann und Britney Spears.

Kleines Gewinnspiel-Feature für euch: Wer in den Kommentaren darauf kommt, warum ich diese drei Personen genannt habe, bekommt eine Box mit selbst gebackenen Keksen von mir. Wenn niemand drauf kommt, wähle ich nach für euch nicht nachvollziehbaren und absolut undurchsichtigen Kriterien eine Person aus.

7. Welches Lied soll auf deiner Beerdigung gespielt werden?

Die „Morgenstimmung“ von Edvard Grieg.

8. Freie Auswahl: Welche Superkraft hättest du gern?

Elemente bändigen wie der Avatar!!! Vor allem Erdbändigen wäre so cool! Ich stell’s mir einfach schön vor, eine noch viel engere Verbindung zur Natur und den Elementen zu haben und durch die Füße intensiver fühlen zu können. Dass ich damit auch total gut kämpfen könnte, wäre nur ein weiteres Plus.
Ansonsten würde es mir schon reichen, so gut wie Selene in „Underworld“ oder Black Widow aus den Marvel-Comics kämpfen zu können – und Black Widow hat dabei ja eigentlich keine Superheldenkraft.

9. Dein Haus brennt. Was rettest du auf der Flucht vor den Flammen?

Ich weiß nicht, ob ich in der Situation überhaupt irgendwas retten würde. Mich hat’s bei Feuerübungen in der Schule schon immer genervt, wenn vor allem Mitschülerinnen erst noch ihr Handy aus der Tasche fischten und Lehrpersonen noch gemütlich die Räume abschlossen.
Aber wenn ich die Zeit hätte, dann würde ich wohl meine Kletterschuhe, ein bisschen Alltagskleidung und mein Portemonnaie in einen Rucksack stopfen und mir auch noch die Kameratasche schnappen.

10. Jack Bauer braucht Informationen von dir, die du nicht rausrücken willst. Welche Foltermethode lässt dich ganz sicher einknicken?

Zählt Broccoli als Foltermethode? Dann Broccoli!
(Ich musste übrigens erstmal nachsehen, wer Jack Bauer ist.)

11. Welchen Ort auf der Welt sollte man deiner Meinung nach unbedingt einmal mit eigenen Augen gesehen haben?

Rocamadour

Rocamadour. Und dabei geht’s weniger ums Sehen als ums Fühlen. Ich denke, es würde der ganzen Religionsdebatte unglaublich helfen, wenn mehr Menschen diesen Ort erlebten. Vor allem vor Beginn der Pilgersaison ist es dort so unglaublich ruhig und es ist so beeindruckend zu sehen, wie schön das ist, was die Menschen dort mit ihrem Glauben geschaffen haben. Mich lassen große Kathedralen weitgehend kalt, aber in Rocamadour war ich wirklich tief berührt und ich bin sehr froh, dass ich den Ausflug dorthin ganz allein unternommen habe.
Natürlich hängen auch dort Werbeplakate von Abtreibungsgegnern in den Kirchengebäuden, aber man kann nicht einfach alle Gläubigen über einen Kamm scheren. Man sollte einfach die Atmosphäre dort genießen und sich darauf besinnen, dass Religion und Glaube zwei verschiedene Dinge sind.

Meine Lieblinge

Ich als große Netzwerkerin … Es gibt keine elf Blogs, die ich regelmäßig lese und von denen ich denke, dass sie mehr Aufmerksamkeit bräuchten. Ich will hier auch nicht die Blogs verlinken, bei denen eh schon bekannt ist, dass ich mit den Bloggerinnen befreundet bin.

Daher wird das jetzt sehr überschaubar:

  • Katniss Dean bloggt nur mit Pseudonym, wobei ich sie tatsächlich so in echt, mit Zusammen-ins-Kino-gehen und allem kenne. Auf dem Blog geht es um ihr Leben und es gibt viele Buchbesprechungen!
  • Zwei Blogs, die ich erst vor sehr Kurzem entdeckt habe, auf deren zukünftige Beiträge ich mich aber schon sehr freue, sind die von Caro (Papershoe) und Lexa (LexasLeben). Beide bloggen abwechslungsreich über ihr Leben – und ich habe solche Blogs einfach nach wie vor am liebsten.

Meine Fragen

  1. Was ist dein Lieblingstier? (Mehrfachnennung möglich.)
  2. Welche Eigenschaften von deinem Lieblingstier/deinen Lieblingstieren besitzt du ebenfalls?
  3. Wenn es ein Buch zu deinem Leben gäbe, was wäre auf dem Cover zu sehen?
  4. Wie würdest du deine zahme Kragenechse nennen?
  5. Mit welchem Gebäck kannst du dich am stärksten identifizieren?
  6. Die Menschheit wird auf einen Ersatzplaneten evakuiert und du wirst zur Herrscherin ernannt: Welches wären für dich die drei wichtigsten Gesetze, nach denen die neue Zivilisation leben soll?
  7. Was gefällt dir an dir selbst am besten?
  8. Mit welchem Drei-Gänge-Menü würdest du versuchen, deinen Lieblingsschauspieler/deine Lieblingsschauspielerin zu beeindrucken?
  9. Nach welchen Kriterien würdest du das Team auswählen, mit dem du dich durch die Zombie-Apokalypse kämpfst?
  10. Mit welchem Buch, das du in der Schule lesen musstest, wirst du dich niemals vertragen?
  11. Würdest du bitte ein Elfchen schreiben? (Das ist eigentlich eine freundliche Bitte, die sich nur als Frage tarnt.)

Das Beantworten der Fragen ist nicht verpflichtend und es darf sich auch jeder andere daran wagen. (Die Herren der Schöpfung dürfen auch gern und dabei das Genus in den Fragen anpassen.)

 

Und vergesst das Gewinnspiel bei Frage 6 nicht! Kurz die Regeln: Ich muss euch im Gewinnfall per Mail kontaktieren können und ihr solltet euch dann trauen, mir eine Postadresse zu nennen, an die ich die Kekse schicke. Die Kekse (ca. 1l) werden stabil verpackt und gehen auch gern als Großbrief International auf im gesamten EU-Raum und in der Schweiz auf Reise. Ich suche mir selbst aus, was für Kekse ich backe, wobei ich Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten beachten werde. Keksebacken braucht Zeit und Liebe, es kann also ein paar Wochen dauern – ich bin ja keine Keksfabrik.

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