Halloween-Dinner

Vor einer Weile fragte eine Kollegin, ob wir eine Halloween-Party feiern wollen würden und meine Reaktion war „Woah, nein, ich verkleide mich auf keinen Fall! Über niedliches Essen können wir aber reden.“
Am Ende waren wir fünf Personen, mussten das Essen aus diversen Gründen um eine Woche verschieben – und haben uns tatsächlich nicht verkleidet.

Es war einfach großartig, von der Ideensuche bis zur Umsetzung. Es ist nun nicht so, dass ich ständig solche Essen veranstalten wollen würde, aber einfach mal einen Nachmittag lang Origami-Figuren zu falten und Papercrafts zu basteln, war absolut angenehm.

Hexenhut

Am stolzesten war ich auf meine gefalteten Hexenhüte. Normalerweise werden all die niedlichen Origami-Tierchen in meinem Zimmer von A. gefaltet, aber dieses Mal habe ich selbst die quadratischen Bögen rausgeholt.
Die Anleitung für die Hüte gibt es im zweiten Teil des Videos Origami Pumpkin Bag for Halloween. Ursprünglich wollte ich die ganze kleine Süßigkeitentüte basteln, allerdings haben alle meine Origamibögen die gleiche Größe und dann hätte das Größenverhältnis von Kürbis und Hut nicht mehr gestimmt.

Papercraft Dracula Tischdeko Centerpiece

Das „Centerpiece“ wurde durch Fledermäuse, zwei Gespenster, Kekse und vor allem vier kleine Papercrafts ergänzt. Dracula mit seinen kleinen Zähnchen war der ganz besondere Sympathiebolzen des Abends.
Die Vorlagen für die Papercrafts sind ursprünglich von cardboy.tv, wo es sie allerdings nicht mehr gibt. Ich hatte die Links zu den Vorlagen hier gefunden. Tendenziell würde ich für Papercrafts etwas festeres Papier verwenden, allerdings liegt das Päckchen damit bei meinen Eltern. Aus dem Grund habe ich auf normalem weißen Papier mit 80g/m² gedruckt – die Körper waren damit nicht ganz so stabil, ließen sich aber durch ein bisschen Klebestreifen am Rücken stabilisieren. Bei so weichem Papier würde ich auch empfehlen, die Köpfe wenigstens an einigen Stellen zu kleben.
Für die Keksfreunde gibt es kein echtes Rezept. Ich hatte einen normalen Grundteig für Kekse geknetet und Pumpkin Pie Spice Mix dazugegeben. Anschließend haben meine Mitbewohnerin und ich die Kekse mit Erdbeerkonfi und kleinen Smarties dekoriert. Es bietet sich ganz gut an, die Konfitüre in einen kleinen Gefrierbeutel zu geben, eine Ecke fein abzuschneiden und das dann als Spritzbeutel zu verwenden.

Geüllte Paprika

Richtiges Essen gab es natürlich auch: A. hat ein paar Paprikaschoten zurechtgeschnitten und kleine Gesichter hineingeschnitzt, während ich eine Füllung aus Quinoa, Tomaten, Kräutern und geriebenem Käse zubereitet habe, alles ein bisschen Pi mal Daumen. Die gefüllten Paprika sind dann noch ca. 25 Minuten lang bei 180°C in den Ofen gewandert – zack, fertig.
Das schwerste an dem Rezept war es tatsächlich, das Blech mit den gefüllten Paprikaschoten in den Ofen und schließlich auf den Küchentisch zu balancieren, ohne das alles durch die Quere purzelt.

Es war ein wirklich schöner Abend, auch wenn wir mal auf die übliche Portion Gesellschaftsspiele verzichtet haben.

Und ihr? Was haltet ihr von solchen Themenabenden?

 

1 Comment

  1. RoM says: Antworten

    Latha math, Christin.
    „Niedliches Essen“ ist eine bemerkenswerte Formulierung. 🙂
    Halloween liegt jetzt auch nicht auf meiner Frequenz, aber für eine Festtafel in angenehmer Gesellschaft läßt sich gern ein Grund finden.
    So besehen es dann auch die Tafel verkleidet worden.
    Ausgesprochen gelungen, wie die Fotos unterstreichen!

    bonté

Schreibe einen Kommentar